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Oberösterreichische 2025 weiterhin auf gutem Kurs

Auch 2025 weist die Oberösterreichische ein gutes Wachstum auf. Im Kerngeschäft, dem Schaden-Unfall-Bereich, legt das Unternehmen prämienseitig um voraussichtlich 6,5 Prozent zu. Auch in der Lebensversicherung wird entgegen dem Markttrend ein Plus von 0,8 Prozent erwartet. Bemerkenswert ist der Kfz-Bereich, in dem der Länderversicherer bei Haftpflicht und Kasko ein Plus von 8,8 Prozent verzeichnet.

„Wir hängen natürlich von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung ab. Wir sind aber eine nachgelagerte Branche, uns treffen also Konjunktur und die Arbeitsmarktsituation etwas zeitverzögert. Wir sind bislang von diesen Entwicklungen zum Glück noch weniger betroffen“, zieht Generaldirektor Othmar Nagl eine erste Bilanz zum Geschäftsjahr 2025.

Die verrechnete Prämie (inkl. Nebenleistungen) aus direktem und indirektem Geschäft inkl. Lebensversicherung wird somit bis Jahresende voraussichtlich bei rund 590 Mio. Euro liegen, was ein Plus von 4,4 Prozent bedeutet (2024: 564,3 Mio. Euro). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt Ende des Geschäftsjahres voraussichtlich bei rund 42 Mio. Euro (2024: 38,9 Mio. Euro), die Schadenquote bei voraussichtlich 58,9 Prozent. Durch den allgemeinen ruhigen Verlauf des Versicherungsjahres 2025 liegt die Combined Ratio ― die Summe aus Schäden und Kosten in Relation zum Prämienaufkommen ― voraussichtlich bei rund 93,9 Prozent (2024: 95,1).

 

Starke Vertriebsleistungen


„Die Prämienentwicklung ist tatsächlich sehr erfreulich. Alle Vertriebswege haben sehr gut performt. Es freut uns, dass diese Bemühungen nun auch durch unsere Vertriebspartner sehr gut bewertet wurden“, erklärt Vorstandsdirektorin Kathrin Kühtreiber-Leitner.  Das Unternehmen erhielt Ende November den Versicherungsaward Austria 2025 in der Sparte Gewerbeversicherung.

„Wir verzeichnen heuer 6,6 Prozent an Bestandswachstum. Der Zuwachs kommt aus allen Sparten. Wir liegen in allen Bereichen über den Marktprognosen und das haben wir jedenfalls unserem starken Vertrieb zu verdanken“, fasst Kathrin Kühtreiber-Leitner zusammen. Wie wichtig ein enger örtlicher Kontakt mit Kundinnen und Kunden ist, zeigen die Vertriebsleistungen auch in den anderen Bundesländern, wo die Oberösterreichische tätig ist. So verzeichnet das Unternehmen in der Steiermark einen Zuwachs von 12,4 Prozent, in Salzburg ein Plus von 11,7 Prozent und in Regensburg ein Plus von 8 Prozent. Auch der Zuwachs von rund 30.000 Neukunden ist erfreulich. Die Oberösterreichische betreut aktuell mehr als 466.000 Versicherte.

 

Niedrige Schadenquote


Wie schon erwähnt hat die Oberösterreichische heuer mit voraussichtlich 58,9 Prozent eine sehr niedrige Schadenquote, da flächendeckende Extremwetterereignisse ausgeblieben sind.     Hingegen musste das Unternehmen einige Großschäden im Bereich Feuer verzeichnen – und das vor allem neuerlich in der Landwirtschaft.

Ein echtes Novum gab es heuer in Oberösterreich: Ein Tornado zog am 16. Juli 2025 in Taufkirchen an der Pram eine Schneise der Verwüstung und beschädigte 30 Häuser einer Wohnsiedlung. Vorstandsdirektor Robert Wasner: „Dieses Ereignis stellte eine völlig neue Situation dar. Während Sturmereignisse regelmäßig vorkommen, ist mir ein Tornado mit diesen Auswirkungen in unserem Bundesland nicht bekannt. Gleichzeitig dürfen wir nicht vergessen, dass wir im Vergleich zu den schweren Tornadoereignissen in Tschechien und Niederösterreich 2021 noch verhältnismäßig Glück hatten.“ Gerade in solchen Ausnahmesituationen zeigt sich, was exzellente Schadenregulierung ausmacht. Wasner dazu: „Unsere Vertriebs- und Schadenmitarbeiter, die rasch vor Ort sind, Betroffene persönlich begleiten und damit die entscheidenden Qualitätsunterschiede schaffen.“

 

Weitere Infos zur Bilanzvorschau finden Sie in der angefügten Pressunterlage.

 

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