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Informationen zum Datenschutz zum Whistleblowing-System

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns ein besonderes Anliegen. Mit diesen Hinweisen informieren wir Sie über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten bei der Nutzung unseres Whistleblowing-Systems auf unserer Website. 

Personenbezogene Bezeichnungen beziehen sich auf alle Geschlechter in gleicher Weise. 


1. Wer ist für den Umgang mit Ihren Daten verantwortlich?
Oberösterreichische Versicherung AG, 4020 Linz, Gruberstraße 32, Telefon: +43 57891-0, E-Mail: office@ooev.at, („OÖV“, „wir“, „uns“) ist verantwortlich, Ihre personenbezogenen Daten ausreichend zu schützen. OÖV beachtet deshalb alle Rechtsvorschriften zum Schutz, zum rechtmäßigen Umgang und zur Geheimhaltung personenbezogener Daten, sowie zur Datensicherheit.

Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten zweckgebunden und nur im notwendigen Ausmaß, wie es in der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und allen weiteren maßgeblichen Gesetzen vorgeschrieben ist.

Gerne erreichen Sie unseren Datenschutzbeauftragten unter datenschutz@ooev.at


2. Aus welchem Grund und zu welchem Zweck dürfen wir Ihre Daten verarbeiten?
Gemäß der EU-Richtlinie zum Schutz von Personen, die Verstöße gegen das Unionsrecht melden (WhistleblowerRichtlinie 2019/1937) in Österreich umgesetzt durch das HinweisgeberInnenschutzgesetz, kurz „HSchG“, hat die OÖV ein Whistleblowing-System auf der Website eingerichtet.

Wenn Sie dieses System nutzen und Ihre Daten im Zuge der Meldung bekannt geben, verarbeiten wir Ihre Daten zum Zweck der Bearbeitung Ihrer Meldung. Dabei kann es sich abhängig von den bekanntgegebenen Daten z.B. um folgende Datenkategorien handeln:

  • Stammdaten des Melders (Vorname, Nachname)
  • Kontaktdaten (E-Mailadresse, Telefonnummer)
  • Weiterführende Informationen zum Melder oder auch zu anderen involvierten Personen

Wir verarbeiten diese Daten gemäß den Vorgaben der der EU-Richtlinie zum Schutz von Personen, die Verstöße gegen das Unionsrecht melden (Whistleblower-Richtlinie 2019/1937) in Verbindung mit dem HinweisgeberInnenschutzgesetz (HSchG), zur Erfüllung dieser rechtlichen Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 lit c DSGVO) sowie zur Wahrung unserer berechtigten Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit f DSGVO). 


3. An wen dürfen wir Ihre Daten weitergeben bzw. von wem erhalten wir diese?
Ihre Meldung wird entsprechend den rechtlichen Vorgaben von der speziell für die Bearbeitung von Hinweisen eingerichtete Stelle innerhalb der Compliance Abteilung bearbeitet. Sollte es für die Bearbeitung eines Hinweises erforderlich sein, weitere relevante Personen einzubeziehen, so können Informationen zu dieser konkreten Meldung auch an diese Personen weitergeleitet werden. Darüber hinaus erfolgt keine Weitergabe an Dritte. Im Falle einer Anzeige ist eine Weitergabe der Daten an die jeweils zuständige Behörde gemäß Strafprozessordnung erforderlich. 


4. Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?
Wir speichern die Daten, solange dies für die angeführten Zwecke notwendig und verhältnismäßig ist. Die im Rahmen des Hinweisgebersystems verarbeiteten personenbezogenen Daten werden nach finaler Erledigung der Meldung für 5 Jahre zum Nachweis der Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtung (gemäß § 8 HSchG) aufbewahrt.

Sofern die Daten für die Durchführung eines Gerichts- oder Verwaltungsverfahrens oder für weitere disziplinarische oder andere amtliche Verfahren benötigt werden, werden diese so lange gespeichert, soweit dies für das jeweilige Verfahren erforderlich ist. 


5. Welche Rechte haben Sie?
Wenn Sie möchten, dann geben wir Ihnen Auskunft über alle Ihre personenbezogenen Daten, die wir verarbeiten. Zusätzlich haben Sie in einigen Fällen ein Recht auf Datenportabilität. Sie können unter bestimmten Voraussetzungen die Einschränkung der Verarbeitung sowie Berichtigung und Löschung Ihrer personenbezogenen Daten verlangen. Wenn wir Ihre Daten auf Basis einer Einwilligung erhalten haben und verarbeiten, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. 

Sie können als Betroffener jederzeit der Verwendung Ihrer Daten widersprechen, wenn die Verarbeitung Zwecken des Direktmarketings dient. Soweit wir Ihre Daten im Interesse der OÖV oder einem Dritten verarbeiten, haben Sie zusätzlich das Recht jederzeit zu widersprechen, wenn sich aus Ihrer besonderen Situation Gründe dafür ergeben. 

Sie möchten sich beschweren? In diesem Fall können Sie sich an unseren Datenschutzbeauftragten wenden. Sie können sich auch mit einer Beschwerde an die Österreichische Datenschutzbehörde (Barichgasse 40-42, 1030 Wien) wenden. 


6. Werden automatisierte Entscheidungen im Einzelfall getroffen?
Im Rahmen der oben beschriebenen Datenverarbeitung werden keine ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung beruhenden Entscheidungen (Art 22 DSGVO) getroffen. 


7. Haben Sie Fragen oder benötigen weitere Informationen?
Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie unter www.versich.at bzw. www.versichat.de. Für Ihre Fragen wenden Sie sich jederzeit gerne an unseren Datenschutzbeauftragten.

Stand: Februar 2024